Anlage

Module

Alle Streckenmodule haben die Abmessungen von von 0,90 m x 0,40 m. Nur für die zwei Module der Sandwäsche wurde die Breite auf 0,50 m erweitert. Jeweils zwei Modeulteile werden durch Sperrholztafeln an den Kopfstücken zusammen geschraubt und ergeben so einen "Transportwürfel". Zum Staubschutz wird ein solcher Würfel dann nach den Ausstellungen mit Frischhaltefolie umwickelt. Das hält die Anlage im wörtlichen Sinn "frisch" - in über 10 Jahren gab es auch bei längeren Ruhezeiten keine Staubprobleme.

Gebäude

Die Sandwäsche ist der betriebliche Mittelpunkt der Anlage. Das Gebäude der Sandwäsche entstand komplett im Eigenbau. Ein Kernbau aus 6 mm Sperrholz wurde mit Kunststoff-Mauerwerk verblendet und realistisch gealtert. Das Dach wurde ebenfalls aus Sperrholz gebaut und mit 400er Schleifpapier als Dachpappenersatz beklebt. Kleine Anbauteile wie Lüfter und Rohrleitungen haben eine erstaunliche Wirkung am Gebäude. Neben dem Gebäude der Sandwäsche befindet sich hier auch noch eine Sturzbühne zur Umladung in Regelspurwagen sowie ein kleiner Lokschuppen mit Werkstatt.
Eine Gitterbrücke überspannt die Gleise der Feldbahn und auch das Anschlußgleis der Regelspur. Sie entstand aus Teilen der Stako-Serie von Auhagen sowie aus drei TT-Kastenbrücken.

Umfeld

Neben dem Gebäude der Sandwäsche befindet sich hier auch noch eine Sturzbühne zur Umladung in Regelspurwagen sowie ein kleiner Lokschuppen mit Werkstatt. Auch diese entstanden im Eigenbau. Einige umgebaute Bogellampen sorgen für eine (spärliche) Beleuchtung. Allerlei Kleinkram bringen die typische Feldbahnstimmung.
Auf Grund des einfachen Gleisplanes sind die Rangierbewegungen etwas eingeschränkt, der "Rangierspaß" ist aber vorprogrammiert.

Elektrik

Die elektrische Steuerung wurde denkbar einfach gehalten. Kippschalter für die Fulgurex-Weichenmotoren sowie Wippenschalter für die abschaltbaren Gleise haben sich bestens bewährt. Den Fahrstrom stellen zwei Sb-Walk-Around-Regler zu Verfügung. Etwa in der Mitte der gesamten Modulanlage ist die Trennung zwischen den beiden Einspeisungen. Unter jedem Modul befindet sich noch ein 2-poliger Kippschalter zum Umpolen der Fahrspannung (ist je nach Drehung des Modulteiles nötig). Zwischen den Modulteilen stellen dann 5-polige Diodenstecker die Verbindung her. Zwei Pole für Fahrstrom + zwei Pole für 16 V Wechselstrom, der fünfte Pol bleibt ungenutzt. Das war es auch schon in Sachen Elektrik.

Herbst 2010

Da die Feldbahnanlage seit Jahren quasi als Vereinsanlage der AG 7/11 Aschersleben genutz wurde, fand im Herbst 2010 ein formeller Wechsel des Eigentümers statt. Die Feldbahnmodule sind nun Eigentum des Vereins, werden jedoch weiter von mir betreut.